Jahreshauptversammlung vom 28.05.2010

Berichte der örtlichen Presse:

- Remscheider General Anzeiger vom 31.05.2010:

Frank Höbler wieder Vorsitzender

Von Fabio Astuni

Hier war Frank Höbler (hinten links) noch als Geschäftsführer am Vorstandstisch. Später nahm er dann wieder den Platz als Vorsitzender ein. 
© Foto: H. Draheim

 

Die Wahl Höblers erfolgte ohne Gegenstimme. Bei den restlichen Vorstandsposten gab es ebenfalls einige Änderungen. So wurde Günther Seitz zum Nachfolger Höblers gewählt, der 1. Geschäftsführer war. Seitz war zuvor Vorsitzender des TSV Hämmern. Nach vielen Jahren trat auch Klaus Dieter Bieg als Kassierer zurück. Ihn beerbte Hans Stendtke. Bieg konnte den Vorstand mit einer sehr positiven Nachricht verlassen: "Durch das sensationelle Jubiläumsjahr ist der RSV endlich schuldenfrei."

Das Jubiläumsjahr war auch ein Hauptthema des Jahresberichts von Axel Bieg. Er stellte fest, dass alle Veranstaltungen mit großer Bravour gemeistert wurden und lobte alle Abteilungen die während dieser Zeit alle gemeinsam für das Gelingen des 100. Jubiläums gesorgt hatten. Wesentlich weniger erfolgreich verlief es dagegen sportlich.

Nach der Saison 08/09 trennte man sich vom Trainer Hansi Schürmann, um mit Valdas Kasparavicius in die Saison 09/10 zu starten. Auch hier blieb der erwünschte Erfolg aus. Trotz sechs neuer Spieler zur Winterpause rangierte man auf den letzten Plätzen. "Zum Glück hatten wir unseren Co-Trainer Udo Siminski, der vor sechs Wochen Valdas abgelöst hat.

Von Valdas Kasparavicius haben wir uns in aller Freundschaft getrennt", erklärte Frank Höbler. Zuletzt lief es besser und so konnte der RSV mit einem Sieg am vergangenen Sonntag gegen Vatanspor Radevormwald, den Klassenerhalt in der Kreisliga A aus eigener Kraft schaffen.

Im Kolpinghaus machte sich über diese Situation vor allem bei den alten Veteranen des Vereins Unmut breit. Sie kritisierten fehlende Disziplin. Udo Siminski verteidigte seine Schützlinge: "Heute ist einfach eine andere Zeit. Außerdem haben wir viele Studenten und Schichtarbeiter in unserem Team. Da muss man einfach Rücksicht drauf nehmen, wenn nicht immer alle beim Training sind."

Der Bericht der Altherrenabteilung viel kurz und prägnant aus. "Wir brauchen unbedingt Nachwuchs, damit wir auch samstags Freundschaftsspiele gegen befreundete Teams bestreiten können. Jeder der interessiert ist, kann gerne jeden Mittwoch um 20 Uhr an der Schnabelsmühle vorbeischauen", machte Klaus Häger Werbung.

Die Jugendabteilung wusste durchweg nur Positives zu Berichten. Man war mit elf Mannschaften in die Saison gestartet. Besonders stach dabei die Bambini-Mannschaft heraus. Man hatte alle zehn Spiele mit einem sensationellen Torverhältnis von 106:9 gewonnen. Auch der Kreispokal konnte gesichert werden.

Ebenfalls erfreulich war die Entwicklung der A-Jugend, wie Jugendobmann Thorsten Schröder der Versammlung mitteilte: "Wir haben dort 20 Jugendliche. Wir spielen zwar nicht in der Leistungsklasse, aber es gibt viele Mannschaften in unserem Kreis, die in dieser Altersklasse noch nicht einmal ein Team zusammenbekommen."

Bei solch guter Jugendarbeit sieht vielleicht auch die Zukunft der Senioren irgendwann wieder etwas rosiger aus. Zumal die "Erste" gestern 3:0 siegte.